Anfang November wurden die Preisträger der diesjährigen German Design Awards verkündet. Die Agentur Kuhl|Frenzel aus Osnabrück freut sich gemeinsam mit der Lok-Viertel-OS GmbH als Auftraggeberin über eine Winner-Auszeichnung in der Kategorie „Excellent Communications Design – Event“. Ausgezeichnet wurden die Leistungen für das durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Symposium „Zukunft Holzbau: Innovative Lösungen für nachhaltige Stadtquartiere“, das im Dezember 2024 stattfand.

Kuhl|Frenzel verantwortete die konzeptionelle Entwicklung, die gestalterische Umsetzung und die organisatorische Durchführung des Symposiums. Dazu gehörte die inhaltliche Strukturierung, die Entwicklung der visuellen Leitidee, die Gestaltung aller Kommunikations- und Printmaterialien sowie die Planung der räumlichen und medialen Inszenierung vor Ort. Außerdem koordinierte die Agentur das Speaker-Management, die Programmregie und die Betreuung der rund 180 Beteiligten. Durch die enge Verzahnung von Konzept, Gestaltung und Organisation entstand ein professionell organisiertes Veranstaltungsformat, das die inhaltliche Tiefe des Themas Holzbau sichtbar und erlebbar machte.
In seiner Jurybegründung würdigt der Rat für Formgebung die hohe gestalterische Qualität des Formats: „Ein subtil inszenierter Dialograum, geprägt von zeitloser Ästhetik und konsistenter Materialstrategie, macht ›Zukunft Holzbau‹ unmittelbar greifbar. Die konsequente Einbindung von Holzstrukturen in den Kommunikationsmedien verleiht dem Event eine klare, identitätsstiftende Handschrift. Die kraftvolle Verbindung aus Inhalt, Gestaltung und Ort überzeugt durch ihre außergewöhnliche Relevanz und nachhaltige Strahlkraft – ein herausragendes Beispiel für exzellente Kommunikationsgestaltung auf höchstem Niveau.“
Ende 2024 lud die Lok-Viertel-OS GmbH zum Symposium in das INNOVATORIUM des Coppenrath Innovation Centre ein. Ziel der DBU-geförderten Veranstaltung war es, die vielfältigen Chancen und Möglichkeiten des Holzbaus im Wohnungs- und Gewerbebau aufzuzeigen und Impulse für die Zukunft des Bauens zu setzen. Mit Impulsen und Vorträgen von 16 renommierten Expertinnen und Experten aus dem Bereich des nachhaltigen Bauens wurden praxisnahe Anwendungsbeispiele und innovative Lösungsansätze vorgestellt. Diese verdeutlichten sowohl die ökologische Bedeutung des Holzbaus als auch dessen Potenzial für die Entwicklung zukunftsfähiger Stadtquartiere und knüpften unmittelbar an die Zielsetzung des Lok-Viertels an, ein modellhaftes, ressourcenschonendes Stadtquartier in Osnabrück zu entwickeln.
Für die Stadt Osnabrück hat die Auszeichnung eine besondere Bedeutung. Das Lok-Viertel bildet einen zentralen städtebaulichen Übergang zwischen dem ehemaligen Bahnareal, der Innenstadt und den angrenzenden Stadtteilen. Als wichtiger Bestandteil der städtebaulichen Gesamtstrategie der Stadt Osnabrück steht das Quartier für kompakte, ressourcenschonende und zukunftsorientierte Stadtentwicklung. Das Symposium leistete hierzu einen konkreten Beitrag: Es stärkte den fachlichen Austausch vor Ort, vernetzte regionale und überregionale Akteure und wirkte als Impulsgeber für Fachöffentlichkeit und lokale Wirtschaft.
Die feierliche Preisverleihung des German Design Award 2026 findet im Februar 2026 in Frankfurt am Main statt. Dort werden die prämierten Projekte einem internationalen Fachpublikum vorgestellt und in einer Ausstellung des Rates für Formgebung präsentiert.
„Die Herausforderungen im Gewerbe- und Wohnungsbau erfordern innovative Lösungen, die sowohl ökonomisch als auch ökologisch und sozial nachhaltig sind“, sagt Sabine Djahanschah, Leiterin des DBU-Fachreferats Zukunftsfähiges Bauen. „Zahlreiche DBU-geförderte Projekte zeigen, dass der Einsatz von Holz als Baustoff vielfältige Möglichkeiten bietet. Wir sehen die Auszeichnung als wichtiges Signal, dass mit dem Symposium dem Bedarf an Aufklärung und Information über die Vorteile und Potenziale des Holzbaus Rechnung getragen wurde und dass eine zukunftsfähige Stadtentwicklung heute zentraler ist denn je“, so Djahanschah.
Hermann Kuhl, Geschäftsführer von Kuhl|Frenzel, ergänzt:
„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und bedanken uns bei der Lok-Viertel-OS GmbH, allen Referentinnen und Referenten und allen Beteiligten für ihre engagierte Mitwirkung.“
Felix Osterheider, Beiratsvorsitzender der Lok-Viertel-OS GmbH, betont:
„Für das Lok-Viertel hat die Auszeichnung einen besonderen Stellenwert. Sie macht deutlich, dass wir mit unserem Ansatz einer nachhaltigen, zukunftsorientierten Quartiersentwicklung auf dem richtigen Weg sind. Das Symposium hat für das Lok-Viertel einen wichtigen Nutzen geschaffen: Es hat zentrale Fragen und Herausforderungen der kommenden Jahre sichtbar gemacht, den Austausch mit Expertinnen und Experten gestärkt und uns entscheidende Impulse für die weitere Ausarbeitung des Quartiers gegeben.“
Über den German Design Award
Der German Design Award wird vom Rat für Formgebung vergeben und zählt zu den international führenden Preisen für exzellente Gestaltung. Eine unabhängige Jury prämiert jährlich Projekte, die durch Innovationskraft, gestalterische Qualität und Zukunftsrelevanz überzeugen und maßgebliche Impulse für aktuelle sowie kommende Designtrends setzen.
Über Kuhl|Frenzel
Die Kuhl|Frenzel GmbH und Co. KG ist eine inhabergeführte Agentur für Kommunikation mit Schwerpunkten im Design und Marketing. Das Büro mit Standorten in Osnabrück und Köln betreut Kunden aus den Bereichen Immobilien, Architektur, Kommune, Hochschule und Kultur. An der Schnittstelle von Grafik-Design und Architektur entwickelt Kuhl|Frenzel Wegeleit- und Orientierungssysteme, beispielsweise für die FernUniversität in Hagen, das neue Konzerthaus in München oder das InnovationSpin in Lemgo. Regional betreut Kuhl/Frenzel aktuell das Leitsystem für das neue Justizzentrum in Osnabrück und für das Rathaus in Rheine. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Kommunikationskonzepte im Bereich der Stadt- und Regionalentwicklung sowie betreut die Öffentlichkeitsarbeit für Unternehmen aus dem Bereich Bau und Immobilien.





