Premiere der Gewerbegebietsversammlung im Fledder: Austausch, Vernetzung und konkrete Impulse für Unternehmen

, ,
2 min

Seit rund zwei Jahren organisiert die WFO Wirtschaftsförderung Osnabrück gemeinsam mit der Stadt das Veranstaltungsformat Gewerbegebietsversammlung. Ziel des Formats ist es, Unternehmen innerhalb eines Gewerbegebiets stärker miteinander zu vernetzen und den direkten Austausch mit Verwaltung, Institutionen und Expert:innen zu fördern. Dank einer gelungenen Auftaktveranstaltung am 24.04.26, die in den Räumlichkeiten der ABRAMS Industries GmbH & Co. KG stattfand, wird die Gewerbegebietsversammlung nun auch im Fledder etabliert.

Das Team der WFO bedankten sich beim Gastgeber der ersten Gewerbegebietsversammlung im Fledder: Marie-Theres Lohmann (WFO), Karina Vogler (WFO), Gastgeber Dr. Jürgen Abrams (Geschäftsführender Gesellschafter ABRAMS Industries GmbH & Co. KG), Alexander Strangmann (WFO), Philipp Juling (WFO), Ingmar Bojes (Geschäftsführer WFO Wirtschaftsförderung Osnabrück GmbH)
(c) Foto: Sina-Christin Wilk, WFO

In 2025 und 2026 liegt der Schwerpunkt der Gewerbegebietsversammlungen auf dem Thema Nachhaltigkeit, weshalb die Wirtschaftsinitiative Klima-Frieden Osnabrück & Osnabrücker Land e. V. als Kooperationspartner an Bord ist. Hintergrund sind wachsende Herausforderungen für die Wirtschaft – von steigenden Energiepreisen über neue regulatorische Anforderungen bis hin zu Transformationsprozessen in Richtung Nachhaltigkeit.

Die erste Gewerbegebietsversammlung im Fledder lockte rund 50 Unternehmensvertreter:innen. Rund zwei Stunden lang bot die Veranstaltung eine Plattform für Austausch, Information und Vernetzung. Nach der Begrüßung durch Vertreterinnen und Vertreter der Stadt und der WFO eröffnete Stadtbaurat Thimo Weitemeier die Veranstaltung mit einem kurzen Vorwort. Es folgten mehrere Fachimpulse zu aktuellen Themen: So stellte die Stadt Osnabrück den Stand der kommunalen Wärmeplanung vor, während externe Expertinnen und Experten Einblicke in Klimaneutralität, Energie- und Materialeffizienz sowie neue Anforderungen an Nachhaltigkeitskommunikation gaben. Auch die Rolle von Nachhaltigkeit in der Kreditvergabe wurde beleuchtet.

Ein zentrales Element der Veranstaltung war der „Markt der Möglichkeiten“, bei dem sich Teilnehmende direkt mit Fachleuten austauschen konnten. Themen reichten von naturnahen Firmengeländen und Förderprogrammen wie „Grün statt Grau“ über Prozessoptimierung durch Kreislaufwirtschaft bis hin zu Beratungsangeboten für klimafreundliches Wirtschaften.

Neben den inhaltlichen Impulsen stand vor allem das Netzwerken im Fokus. Viele Unternehmen nutzten die Gelegenheit, erstmals miteinander ins Gespräch zu kommen – trotz räumlicher Nähe im Gewerbegebiet. Genau hier setzt das Format an: Verbindungen schaffen, Informationslücken schließen und konkrete Unterstützungsangebote sichtbar machen.

„Die Gewerbegebietsversammlung zeigt, welches Potenzial in einem strukturierten Austausch vor Ort liegt. Unternehmen stehen vor ähnlichen Herausforderungen – wenn sie sich vernetzen und voneinander lernen, entstehen echte Mehrwerte“, betont Ingmar Bojes, Geschäftsführer der WFO. „Wir sehen dieses Format als wichtigen Baustein, um Transformation gemeinsam zu gestalten und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts langfristig zu stärken.“

Die positive Resonanz der Teilnehmenden unterstreicht den Bedarf an solchen Austauschformaten. Eine Fortsetzung der Gewerbegebietsversammlungen und ein sukzessiver Rollout in weiteren Osnabrücker Gewerbegebieten ist bereits in Planung.