Gleich sieben Förderbescheide über insgesamt rund 667.000 Euro hat die Stadt Osnabrück jetzt erhalten. Nikolaus Jansen vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems überreichte die Bescheide aus zwei niedersächsischen Förderprogrammen im Rathaus an die Stadt Osnabrück und die Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO).

(c) Foto: Constantin Binder
„Angesichts der angespannten kommunalen Haushaltslage sind wir auf Unterstützung aus Hannover angewiesen – deshalb freuen wir uns über jeden Förderbescheid, der uns bei der Umsetzung wichtiger Projekte hilft“, sagte Oberbürgermeisterin Katharina Pötter. „Bahnhofsvorplatz, Johannisfreiheit, Große Straße – das sind zentrale Orte, an denen viele Menschen täglich unterwegs sind. Es ist gut, dass wir dort mit Fördermitteln konkret gestalten können“, ergänzte Stadtbaurat Thimo Weitemeier.
Programm „Resiliente Innenstädte“ – Fördersumme: ca. 257.000 Euro
Gefördert werden drei Projekte der Stadt Osnabrück:
- Zukunft Johannisfreiheit – Freiraum- und verkehrsplanerischer Wettbewerb (Zuwendung: ca. 58.000 Euro): Mehrfachbeauftragung und begleitende Öffentlichkeitsarbeit zur Neugestaltung der Johannisfreiheit. Projektzeitraum: Dezember 2027 bis September 2028.
- Große Straße zum Wohlfühlen (Zuwendung: 30.000 Euro): Beauftragung eines Planungsbüros zur Steigerung von Aufenthaltsqualität und Klimaanpassung in der Großen Straße. Projektzeitraum: März bis Dezember 2026.
- Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes (Zuwendung: ca. 170.000 Euro): Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes, insbesondere der geplante Radboulevard. Das Projekt wurde mit weiteren Fördermitteln kombiniert. Projektzeitraum: November 2024 bis April 2026.
Die Koordinierung erfolgte über die Koordinierungsstelle Innenstadt. Die Förderquote beträgt jeweils 40 Prozent der zuwendungsfähigen Projektkosten (EU-Mittel).
Programm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ / StadtLandZukunft OS – Fördersumme: ca. 410.000 Euro
Gefördert werden drei Projekte der Stadt Osnabrück sowie ein Projekt der WFO:
- Machbarkeitsstudie Bodenbörse (Zuwendung: ca. 24.000 Euro): Untersuchung zur Realisierbarkeit eines Standorts mit Schwerpunkt Bodenrecycling in Osnabrück.
- Erfassung von Pendlerströmen durch Kennzeichenkameras (Zuwendung: ca. 146.000 Euro): Installation von Kameras im Stadtgebiet zur Datenerhebung für eine nachhaltige Verkehrsplanung; ergänzend kofinanziert aus Bundesmitteln des Programms „Modellprojekte Smart Cities“.
- Energie- und Wärmeinformationszentrum (Zuwendung: ca. 215.000 Euro): Aufbau einer zentralen Anlaufstelle für die energetische Gebäudesanierung, gerichtet an Bürgerinnen und Bürger.
- TRANSFORM – WFO Wirtschaftsförderung Osnabrück (Zuwendung: ca. 24.000 Euro): Machbarkeitsstudie zur Transformation bestehender gewerblicher Flächen im Gewerbegebiet Hafen durch Optimierung von Ressourcen- und Materialströmen.
Die Antragstellungen wurden durch die Innovationsagentur begleitet. Die Förderquote beträgt auch hier jeweils 40 Prozent (EU-Mittel).
Pressekontakt:
Stadt Osnabrück, Constantin Binder | Telefon 0541 323-4556 | E-Mail binder@osnabrueck.de







